Am Sonntag, 20. September, spielt um 18 Uhr in der Kirche Heilige Dreifaltigkeit, Jülicher Straße 50, Prof. Daniel Zaretsky im Rahmen der Konzertreihe „SundaySounds“.
Daniel Zaretsky wurde 1964 in Leningrad geboren, studierte am dortigen Konservatorium (1989 Abschlussprüfungen in den Fächern Orgel und Klavier) und an der Musikakademie in Helsinki bei Kari Jussila (1993 Konzertdiplom mit Auszeichnung).
Konzertverpflichtungen führten ihn seit 1988 in alle bedeutenden Städte der UdSSR. Seit 1989 spielt er auch vermehrt im Ausland, u.a. in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien, Holland, Skandinavien, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Portugal, Tschechien, Slowakei, Malta, Israel, in den USA, Australien, China, Japan, Korea und in Südamerika (Argentinien, Brasilien, Uruguay).
1991 gewann er den 1. Preis im Nationalen Orgelwettbewerb der UdSSR, ferner den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Speyer (Deutschland), 1990 ein Ehrendiplom (als Finalist) beim Internationalen Wettbewerb in Italien und 1993 in Finnland (Lahti).
Als Konzertorganist, Wettbewerbsjuror (Russland, Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Spanien, Luxembourg, Holland, Schweiz, Malta, Korea, Kanada) und Orgelexperte ist er ständig gefragt.
CD- und Rundfunk-Aufnahmen in Russland, Deutschland, Schweiz, Dänemark, Italien, Lettland. Von 1997 bis 2007 war er 1. Organist an der Philharmonie St. Petersburg. Seit 2011 ist er Professor und Leiter der Orgelabteilung in St. Petersburger Konservatorium.
2020 wurde ihm den Titel “Organist des Jahres 2020” in seinem Land verliehen.
Auf dem Programm unter dem Titel „Musik der katholischen und orthodoxen Kathedralen“ steht:
Louis Marchand (1669-1732): Grand Dialogue, Tierce en taille
Theodore Dubois (1837-1924): Toccata G-dur
Eugene Gigout (1844-1925): Minuetto und Toccata (aus „Dix Pièces“ 1892)
Cesar Franck (1822-1890): Andantino; Pièce héroique
Louis Vierne (1870-1937): Carillon de Westminster
Gennadi Below (1939-2025): Choral und Postludium
Christopher Kuschnarev (1890-1960): Passacag