
Die Tragikomödie erzählt mit viel Gefühl und Humor die wahre Geschichte von John Davidson, des bis heute aktiven schottischen ”Botschafters” für Aufklärung zum Thema Tourette. Als Jugendlicher hat John Davidson seine ersten Tics, zuckt plötzlich unvermittelt, schreit oder flucht. Das macht ihn schnell zum Außenseiter. Für seine Mitschüler ein Freak, erfährt er auch von den Erwachsenen wenig Verständnis, denn seine Krankheit ist noch kaum bekannt. Er soll sich zusammenreißen, das ist alles. Erst die Begegnung mit der psychiatrischen Krankenschwester Dottie, die ihn versteht, macht ihm ein Leben überhaupt möglich. Mit ihrer Hilfe findet er nach und nach seinen Platz im Leben. Dabei kehrt der Film die ungewollt komische Seite der Krankheit nicht unter den Teppich, vielmehr zeigt er auf, dass gerade in ihren unkontrollierten Flüchen nicht selten eine Aufrichtigkeit zu Tage tritt, von der wir als Gesellschaft eigentlich nur profitieren können. Ein Fest der Inklusion!
Im Anschluss an die Filmvorführung möchten wir mit Ihnen bei einem Getränk im Kinocafé über den Film, aber auch über Gott und die Welt ins Gespräch kommen.
Karten zum vergünstigten Gildepass-Tarif gibt es bei Anmeldung unter:
kirche-und-film.duesseldorf@ekir.de