Datum:
1. Apr. 2026
Von:
Marie-Theres Moritz

Dieses in den Jahren 1931/32 aus einer Improvisation entstandene Werk ist "Programmmusik" im besten Sinne: für jede der 14 Kreuzwegstationen findet Dupré ein charakteristisches melodisches oder rhythmisches Grundmotiv, dass die Atmosphäre und Dramatik der Situation zwischen Verurteilung und Grabesruhe ausdrückt. Deutlich hörbar sind z.B. die Gerichtsfanfaren, die Nägel, die sich in Jesu Fleisch bohren oder das Erdbeben, welches seinen Kreuzestod ankündigt.
Ergänzt wird die Musik (Guido Harzen, Orgel) durch Texte des französischen Dichters Paul Claudel (Rezitation: Msgr. Markus Bosbach) und eine Visualisierung auf Großbildleinwand (Idee und Technik: Christoph Langel).
Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang