 Wir befinden uns noch in der Fastenzeit - aber am kommenden Wochenende beginnt die Karwoche.
Es ist eine intensive Woche im kirchlichen Jahr, wir erleben den Einzug Jesu in Jerusalem mit dem Ruf "Hosianna", das letzte Abendmahl, die Kreuzigung, den Tod Jesu und dann an Ostern feiern wir seine Auferstehung.
Im neuen Magazin finden Sie Informationen zu den Gottesdiensten und musikalischen Angeboten in dieser Zeit.
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 Am Palmsonntag, 29. März findet um 18.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche eine Aufführung der „Johannespassion“ von Johann Sebastian Bach statt.
Bemerkenswert an diesem Konzert ist, dass nicht die häufig aufgeführte "Standardfassung" gespielt wird, sondern die sogenannte "Fassung II 1725". Bach hat die "Johannespassion" in seiner Leipziger Zeit mehrfach aufgeführt und immer wieder an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Die heute in der Regel zu hörende Fassung jedoch hat Bach selbst so nie aufgeführt, sie ist also quasi eine "Idealfassung". Die Musikwissenschaft hat in den letzten Jahren akribisch die Quellenlage erforscht, und so sind wir heute in der Lage, die "Johannespassion" weitestgehend so musizieren und hören zu können, wie die Menschen in der Leipziger Thomaskirche am Karfreitag des Jahres 1725!
Neben den Solisten Theresa Klose (Sopran), Kirill Novahatko (Altus), Henning Jendritza (Tenor, Evangelist) und Tomas Kildisius (Bass, Jesus) wirken der KonzertChor Düsseldorf und die "Neue Düsseldorfer Hofmusik" mit. Die Gesamtleitung hat Guido Harzen.
Tickets sind erhältlich über das Portal www.eventfrog.de oder das Pastoralbüro Hl. Dreifaltigkeit, Barbarastr. 9. Restkarten können auch noch an der Abendkasse erworben werden. Infos: www.konzertchor-duesseldorf.de
 Am Mittwoch der Karwoche, dem 1. April, erklingt um 19.00 Uhr an der großen Seifert-Orgel der Kirche Heilige Dreifaltigkeit „Der Kreuzweg“ op. 29 des bedeutenden französischen Organisten und Komponisten Marcel Dupré (1886-1971).
Dieses in den Jahren 1931/32 aus einer Improvisation entstandene Werk ist "Programmmusik" im besten Sinne: für jede der 14 Kreuzwegstationen findet Dupré ein charakteristisches melodisches oder rhythmisches Grundmotiv, dass die Atmosphäre und Dramatik der Situation zwischen Verurteilung und Grabesruhe ausdrückt. Deutlich hörbar sind z.B. die Gerichtsfanfaren, die Nägel, die sich in Jesu Fleisch bohren oder das Erdbeben, welches seinen Kreuzestod ankündigt.
Ergänzt wird die Musik (Guido Harzen, Orgel) durch Texte des französischen Dichters Paul Claudel (Rezitation: Msgr. Markus Bosbach) und eine Visualisierung auf Großbildleinwand (Idee und Technik: Christoph Langel).
Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang Bild © Christoph Langel
 Das Pastoralbüro bleibt vom 2. April, ab 12 Uhr, bis 6. April, sowie am 9. April nachmittags geschlossen. Unsere Katholische öffentliche Bücherei, Barbarastraße 3, bleibt am Osterwochenende 4. und 5. April geschlossen. www.kirchedp.de/buecherei
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