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Gerechtigkeit fördern. 

MISEREOR hat sich seit seiner Gründung 1958 zum heute weltweit größten Entwicklungshilfswerk der katholischen Kirche entwickelt. 
In einer Welt voller existenzieller Bedrohungen ist MISEREOR unersetzlich im Kampf gegen Ungerechtigkeit, Hunger oder Not. Unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und Religion setzt sich das Hilfswerk für die Menschen ein, denen das Recht auf ein Leben in Würde, Freiheit und ausreichender und gesunder Versorgung verwehrt bleibt. Dabei basiert die Arbeit auf der Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt die Armen dabei, sich mit eigener Kraft aus Not und Ungerechtigkeit zu befreien.

Zusammen für ein besseres Morgen.

Seine Kraft und Stärke zieht MISEREOR aus dem christlichen Glauben und dem Motiv der Nächstenliebe. Denn jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde, Freiheit und Gerechtigkeit. Das Hilfswerk steht an der Seite der Menschen, die Beistand benötigen, gemeinsam mit Partnerorganisationen in den betroffenen Regionen. Diese kennen die Probleme ihrer Heimat am besten. 
Zusammen werden Probleme diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet. Die Projektunterstützung erfolgt durch die langjährige Erfahrung in der Projektarbeit und mit finanziellen Mitteln, die von Spendern aus der ganzen Welt zur Verfügung gestellt werden.

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Eine andere Welt ist möglich, und es liegt in unserer Hand, diese zu gestalten. Mit der diesjährigen Fastenaktion „Es geht! Anders.“ lädt MISEREOR zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweisen ein. Es ist Zeit, grundlegende Fragen zu stellen und den Kompass neu auszurichten: Was zählt wirklich für ein gutes Leben, ein Leben in Fülle (Joh 10, 10)? Müssen wir die Gewichte neu verteilen zwischen den individuellen Freiheiten und Konsummöglichkeiten, die manche genießen, und den Gemeinschaftsgütern, auf die alle angewiesen sind – und die der gemeinsamen Sorge aller anvertraut sind? Können wir eine Lebensweise verantworten, die auf Massenkonsum und materiellen Wohlstand ausgerichtet ist? Fragen, die nicht überfordern sollen, sondern zu spürbaren Schritten der Veränderung anregen wollen.
Eine Veränderung hin zu einer ganzheitlich ausgerichteten Sorge um ein gutes Leben für alle. Das ist auch die zentrale Achse, um welche die Arbeit der über 1.900 Partnerorganisationen von MISEREOR kreist. Die Menschen in Bolivien gehen hier mit einem guten Beispiel voran. Sie teilen die Vision einer Lebensweise, die bei der eigenen Würde, der Kraft der Gemeinschaft und dem Respekt vor der Natur ansetzt. Auf dem Plakat sehen wir eine Bolivianerin, die auf die ruhige Schönheit ihrer Heimat schaut, gestört wird sie dabei von den Börsenwerten, von einem allein auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftsmodell. Lassen wir uns nicht von der Sorge um die Börsenwerte einnehmen, sondern von der Schönheit der Natur ermutigen – nicht von und mit einer Wirtschaftsform unterdrücken, sondern von der Vision einer sozial-ökologisch orientierten Gesellschaft begeistern. Die Zeit ist reif für ein gemeinschaftliches Handeln für eine Welt, die das Gemeinwohl aller Menschen im Blick hat und die Schöpfung bewahrt.