Gemeinsam gegen Corona

Heuser^1 (c) Stefan Heuser

Noch immer leben wir im scheinbaren Corona-Zeitalter. Doch jeden Morgen mit pünktlicher Verlässlichkeit kurz nach 5 Uhr, wenn auf dem Dashboard des RKI die aktualisierten Infektionszahlen des vergangenen Tages abgebildet werden, ergeben sich seit wenigen Tagen Zeichen der Hoffnung.
Die Zahl der Neuinfektionen sinkt wie der ebenfalls ins Gerede und die Mühlen der Kritik geratene Inzidenzwert. 
Und das macht Mut und verschafft hoffenden Optimismus. Und diesmal nicht, weil SARS-CoV-2 das warme Wetter, wenn es dann endlich Einzug halten würde, nicht so gut verträgt, sondern weil die Impfkampagne gepaart mit sinnhaften Kontakteinschränkungen mehr als erste Früchte zu tragen scheint.
In unserer Einrichtung sind 98,5 % der Senioren*innen und 87% der Mitarbeitenden vollgeimpft. Stets kommen neue Impfbereite hinzu, und die politischen Vorhaben, den geimpften Menschen ihre aus gutem Grund entzogenen Grundrechte wiederzureichen, werden dazu führen, dass weitere Personen sich zur Impfung gegen das Virus entscheiden werden. 
Ja, das wäre etwas. Vorsichtig und verantwortungsvoll, so wie wir hier im Edmund-Hilvert-Haus die ganze pandemische Krise gemeinsam mit vollem Erfolg ohne Verlust an menschlichem Leben oder kritischen Phasen auf Intensivstationen gemeistert haben, nun sukzessive die früher so oft unbeachtete und jetzt heiß begehrte Normalität ins Leben zurückzuführen.
Das Edmund-Hilvert-Haus geht nun weiter einen ganz entscheidenden Schritt in diese hoffnungsvolle Richtung, wir öffnen, lockern, stellen den Zeiger wieder auf normal. Im Wonnemonat werden wir entsprechend der notwendigen Hygieneregeln die hauseigene Kapelle wieder ihrem ursprünglich angedachten Zwecke entsprechend durch die Feier der heiligen Messe und Gottesdienste verwenden wollen. 
Weiterhin werden wir in einem guten Mix wissenschaftliche Erkenntnisse, unseren gesunden Menschenverstand und politische Verfügungen und Erlasse anwenden und nutzen wollen, um peu a peu ausgestattet mit großer Verantwortung den Normalzustand unseres Lebens wiederherzustellen.
Stefan Heuser
Einrichtungsleiter

Dieser Text wurde Anfang Mai verfasst…in der Hoffnung, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung all das hier Beschriebene auch so eingetreten ist. 
Besuchen Sie das Edmund-Hilvert-Haus auch  unter www.edhh.de bei Facebook und Instagram. 

Wir sind für Sie da – auch in Coronazeiten!

DSCF3556 (c) zentrum plus

Im „zentrum plus“ Derendorf-Golzheim treffen und engagieren sich Menschen ab 55 Jahren, die gemeinsam die Zeit nach dem Arbeitsleben aktiv gestalten, sich mit Gleichgesinnten austauschen und neue Kontakte knüpfen wollen. 
Wir als „zentrum plus“ bieten mit unserem reichhaltigen Angebots- und Veranstaltungsprogramm vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Sie können sich beispielsweise mit Gymnastik, Tanz oder geplanten Wanderungen sportlich betätigen. Sie können experimentieren und kreativ sein in den Bereichen Malerei und Fotografie oder als Teilnehmer*in unserer Generationenprojekte in Zusammenarbeit mit den benachbarten Kindertagesstätten. Es gibt verschiedene Sprachangebote, man kann Medienkompetenz erwerben und kulturelle Angebote genießen. Wir planen regelmäßig Museumsbesuche sowie ausgewählte Ausflüge und bieten interessante Vorträge und Veranstaltungen zum Thema Kunst, Kultur, Musik und Literatur an. Unsere Angebotspalette ist breitgefächert, weil viele Menschen ihre eigenen Anregungen und neue Ideen einbringen und sich mit Fantasie und Energie ehrenamtlich an der Planung und Durchführung des Veranstaltungsprogrammes beteiligen. Natürlich müssen auch wir momentan aufgrund der Pandemie unsere Angebote zu Ihrem Schutz stark reduzieren, stehen Ihnen aber weiterhin mit unserem Angebot rund um das Thema Älterwerden beratend und unterstützend zur Seite. Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen gerne Hilfen, die Sie brauchen, um möglichst selbständig zu Hause leben zu können. Sprechen Sie uns gerne an! 
Um Ihnen in dieser außergewöhnlichen und kontaktreduzierten Zeit etwas Freude und auch Abwechslung zu schenken, bieten wir momentan darüber hinaus an verschiedenen Tagen der Woche kleine Aktionen an. So können Sie im Rahmen unserer Aktion „Tafelfreude am Dienstag“ in der Zeit zwischen 10 bis 12 Uhr ein kleines Mittagessen auf Spendenbasis bei uns abholen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis zum Donnerstag der Vorwoche dafür an. Im Rahmen der Aktion „Lichtblick am Donnerstag“ dürfen Sie sich donnerstags in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr auf ein kleines aufmunterndes Geschenk freuen.
Für den Monat Juni möchten wir eine ganze Woche lang jeden Tag vom 21. bis 26. Juni unsere Gartenterrasse öffnen, um Sie zu verabredeten Zeiten zu einem kleinen Wiedersehen mit Musik, Gymnastik und Gesprächen in unserem Garten begrüßen zu dürfen. Wenn wir dieses Angebot wegen der Pandemie-Schutzbestimmungen im Juni nicht stattfinden lassen dürfen, würden wir es auf Juli verschieben. Bitte erkundigen Sie sich vorab telefonisch.
Darüber hinaus planen wir immer wieder Möglichkeiten der geschützten Begegnung. Mit dem neuen Projekt „Gemeinsam statt einsam“ möchte das „zentrum plus“ Derendorf-Golzheim einen wichtigen Beitrag leisten, um verstärkter Zurückgezogenheit in die Häuslichkeit und damit einhergehenden Gefühlen der Einsamkeit entgegenzuwirken. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die ihre Zeit gerne mit anderen teilen möchten. Zwischen freiwillig Engagierten und älteren Menschen entstehen zunächst im Rahmen von Telefonpatenschaften vertrauensvolle Beziehungen durch regelmäßige Gespräche am Telefon, die eine wichtige Voraussetzung bilden für gewünschte weitergehende Kontakte, wenn dies wieder möglich ist. Bitte melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interesse haben, sich für unser Projekt zu engagieren oder es in Anspruch zu nehmen, denn in der momentanen Zeit ist es für viele Menschen von besonderer Bedeutung, wenn ihnen mit vertrauensvollen Gesprächen ein wenig Aufmerksamkeit und Zuversicht geschenkt wird.
Wir freuen uns auf Sie!


Kirsten Schulte-Frohlinde (links)        Inge Gößling (rechts)