Der „Neue Himmel“ und die „Neue Erde“ Die Vision der Geheimen Offenbarung

Predigtreihe zur Apokalypse des Johannes

Fastenzeit 2019, Kirche Sankt Rochus, Düsseldorf, sonntags, 18 Uhr

Als Apokalypsen werden in biblischer Zeit solche Schriften verstanden, die sich in Visionen, Träumen, Abschiedsreden oder Weissagungen mit einem kommenden Weltende befassen. Geistesgeschichtlich zählen sie zu den mythischen Erzählungen vieler Kulturen, d.h. zu den bildhaften Texten aus alter, auch vorbiblischer Vorzeit. Sie nähren sich aus den fundamentalen und existenziellen Erfahrungen des menschlichen Lebens. Sie eröffnen visionäre Perspektiven, in deren Licht sich letzte Sinnkonstrukte erklären und legitimieren lassen. Zumeist erzählen sie vor dem Hintergrund eines Heiligen Kosmos von Handlungen zwischen Göttern und Menschen. Sie umfassen dabei die Ursprungs- und Entwicklungsgeschichten der Welt, in denen der Mensch sich vorfindet und lebt: Transformations- oder Heilsmythen sowie Vorstellungen vom Tod oder vom Ende der Welt, von ihrem Untergang in kosmischen Katastrophen und von ihrer möglichen Erneuerung. Der beliebte Stil dieser besonderen Literaturgattung ist spannend und nennt sich Apokalyptik.

 

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Aschermittwoch, 6. März

"Die Gemeinden in der Krise" (Pfarrer Heribert Dölle)

1. Fastensonntag, 10. März

"Das Lamm und seine Macht" (Kpl. Michael Schmitt)

2. Fastensonntag, 17. März

"Die vier Reiter" (P. Friedhelm Mennekes SJ)

3. Fastensonntag, 24. März

"Die Kennzeichnung der Auserwählten" (P. Friedhelm Mennekes SJ)

4. Fastensonntag, 31. März

"Die Frau und der Drache" (P. Friedhelm Mennekes SJ)

Passionssonntag, 7. April

"Das Glück der Geretteten" (P. Friedhelm Mennekes)

Palmsonntag, 14. April

"Der 'Neue Himmel' und die 'Neue Erde'" (Pfarrer Heribert Dölle)