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Heiliger Rochus

Der Heilige Rochus (1295-1327) wird als einer der Nothelfer seit vielen Jahrhunderten um die Fürsprache bei Gott gebeten, wenn es um die Pest und weitere Seuchen geht. Auch in Düsseldorf hat der Heilige Rochus seit einigen Jahrhunderten einen festen Platz. Der ersten Legende (um 1448) nach, die dazu aus Pempelfort überliefert ist, wurde eine Familie, die das Bild des Heiligen Rochus über ihrer Tür angebracht hatte, von der Pest verschont. Die Menschen aus Lohhausen pilgern seit 1797 ununterbrochen jedes Jahr zum Heiligen Rochus, als Dank für das Überstehen einer Viehseuche, um nur zwei der sicher unzähligen Geschichten zu erzählen.

Wir finden in den Zeiten von Corona können wir die Fürsprache des Heiligen Rochus gut gebrauchen und reihen uns in die Tradition unserer Vorfahren ein. 

An der Rochuskirche (Seite Bagelstraße) wacht der Heiligen  Rochus mit seinem treuen Begleiter, einem Hund, über die Stadt. Wir haben dort Kerzen aufgestellt (Bitte stehen lassen!) und beten im Vertrauen auf die Fürsprache des Heiligen Rochus:

Für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Ärzte, die Pflegenden 
und alle, die sich um die Kranken kümmern,
für alle, die jetzt eine besondere Verantwortung tragen, 
in Politik, Verwaltung, im Polizei-, Rettungs- und Versorgungsdienst, 
bei den Medien und überall sonst,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen,
für alle, die jetzt besondere Herausforderungen 
in Ihrem Leben meistern müssen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erfahren lässt.

 (Einladung zum stillen Gebet mit persönlichen Gedanken)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich gesucht und erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, 
dass du dich um jede und jeden von uns sorgst und für uns da bist.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. 
Amen.

in Anlehnung an das Gebet von © Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz