Anders(wo) trauern (c) kath-derendorf-pempelfort.de

Die Bestattungskultur in Deutschland hat sich in den letzten zwanzig Jahren verändert. Neben der traditionellen Beisetzung auf dem Friedhof haben sich See- und Waldbestattungen ebenso wie Kolumbarien weiter etabliert.  Immer mehr Menschen suchen neue Möglichkeiten, ihren „letzten Weg“ aktiv mitzugestalten. 
Kirchenumnutzungen eröffnen überdies neue Räume für die Bestattung, bringen aber auch Herausforderungen für das Gemeindeleben und eine angemessene Pastoral mit sich. 

Die ganze Bandbreite der Möglichkeiten und Meinungen zum Thema „Anders(wo) trauern“ werden in den zwei Veranstaltungen der Reihe abgebildet.

Die beiden Veranstaltungen werden in Kooperation mit dem  ASG-Bildungsforum durchgeführt und vom Verein Baukultur NRW e.V. finanziell unterstützt.

Anders(wo) trauern

Wandel und Diversity in der Trauer- und Bestattungskultur

Mittwoch, 11. März, 19.30 Uhr, Pfarrsaal Sankt Rochus

Prof. Dr. Reiner Sörries, ehemaliger Leiter des Museums für Sepulkralkultur in Kassel, zeigt, welches Potenzial eine plurale Gesellschaft auch in Hinblick auf den „letzten Weg“ entfalten kann und dass ein Comeback der traditionellen kirchlichen Bestattung durchaus möglich ist. 
Er wird die aktuellen Entwicklungen insbesondere vor dem Hintergrund der geplanten Einrichtung eines Kolumbariums in der Kirche Heilig Geist darstellen.

Der Trauer einen neuen Raum geben

Kirchenumnutzungen als Herausforderung und Chance

Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr, Pfarrsaal Sankt Rochus

Die Kunst- und Architekturwissenschaftlerin Prof. Dr. Stefanie Lieb, der Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Albert Gerhards und der Architekt Prof. Ulrich Königs vom DFG-Projekt „Sakralraumtransformation“ befassen sich in ihren Beiträgen mit den vielschichtigen Prozessen, die bei der Umwidmung von Kirchenräumen eine Rolle spielen. 
Ein Schwerpunkt wird auf dem Thema „Kolumbarien“ liegen.

hoffnungsvoll_und_seelenschwer_titel (c) Bundesverband Trauerbegleitung e.V.

hoffnungsvoll und seelenschwer

Mittwoch, 4. März / 19.00 Uhr / Vernissage (Anmeldung bis 28. Februar unter info@asg-bildungsforum.de)

Donnerstag, 5. März – Sonntag, 8. März / 7 - 22 Uhr / Ausstellung

Kapelle der Universitätsklinik Düsseldorf, Moorenstr. 5

Das kennst du doch! Sie auch?! Auf dem Smartphone häufen sich die Fotos, jeder Augenblick wird eingefangen und doch sehen wir nicht richtig hin. Ein guter Gedanke huscht durch den Kopf und im nächsten Augenblick sind wir schon beim nächsten Thema.
Der Bundesverband der Trauerbegleiter hat dazu eingeladen,  Gefühle und Ressourcen sichtbar zu machen, in Wort, Bild oder anderen kreativen Ausdrucksformen. 
Kraftquellen - Stolpersteine - Achtsamkeit - Selbstfürsorge

Was schenkt mir Freude? Welche Energie trägt mich durch die Arbeit, durch die Trauer, was bringt Wut in den Bauch, was streichelt meine Seele? Was lässt mich stolpern und wobei schöpfe ich Kraft?

So entstand diese Wanderausstellung.