1_Kirche Sankt Lukas

Kirche Sankt Lukas | Hugo-Viehoff-Straße 80 / Ecke Ulmenstraße

Schon in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts war geplant, für die Menschen, die in zahlreichen Ein- und Mehrfamilienhäusern im Gebiet der heutigen St. Lukas-Gemeinde wohnten, dort eine „ruhige Gartenstadt am Kittelbach“ mit Schulen, Kirchen, Freizeitstätten und Einkaufszentren zu errichten. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges vereitelte diese Pläne.

Der Wunsch nach einer eigenen Kirche blieb jedoch ungebrochen. 1952 wurde der damalige Kaplan an der Mutterkirche Heilige Dreifaltigkeit, Johannes von Saint-George, mit der Gründung des Kirchbauvereins beauftragt. Mit Urkunde vom 5.Mai 1953 wurde das Pfarrrektorat St. Lukas vom Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings errichtet und Joh. v. Saint-George zum ersten Pfarrer ernannt. Er sollte die Geschicke seiner Gemeinde fast 40 Jahre bis zu seinem Tod 1991 bestimmen.

Zunächst diente der jungen Gemeinde die letzte noch aus der französischen Besatzungszeit nach dem 1. Weltkrieg erhaltene Baracke am Rande des Nordfriedhofes als Notkirche. In Eigenregie hergerichtet hatte sie etwa 60 Sitzplätze.

2_Sankt Lukas innen

1957 konnte nach dem Entwurf des Düsseldorfer Architekten Bruno Kessels mit dem Bau der Lukaskirche begonnen werden. Sein Plan verwirklichte im Sinne des Wortes CIRCUMSTANTES die sichtbare Gemeinschaft aller um den Altar: die Lukaskirche als ein im Schnittpunkt ausgeweitetes Kreuz, das die Gemeinde sichtbar um den im Schnittpunkt stehenden Altar vereinigt. Im Inneren entpuppt sich der Backsteinbau als stark zentralisierender Bau auf kreuzförmigem Grundriss. Vier diagonal zur Mitte geführte Betonrahmenbinder tragen die Holzdecke, die den Raum wie ein festlicher Baldachin überspannt. St. Lukas: wie ein Zelt Gottes unter den Menschen. Das, was mehr als fünf Jahre später das II. Vaticanum betonte: die Communio, die gemeinschaftliche Feier der Gläubigen, hat hier einen sichtbaren und überzeugenden Ausdruck gefunden. Kirchweihe 1963 durch Weihbischof Dr. Augustinus Frotz. Der schlichte Turm wurde 1984/85 errichtet.

„Ich hätte nicht gedacht, hier eine so schöne Kirche zu finden“ sagte Erzbischof Joseph Kardinal Höffner anlässlich eines Besuches zur Firmung 1974.

3_Auferstehungsfenster

Die Kaiserswerther Künstlerin Trude Dinnenndahl hat künstlerisch wertvolle Betonglasfenster (1959/60) geschaffen (Maria / die apokalyptische Frau, den Pfarrpatron St. Lukas sowie den Chor der Seraphinen), die dem Raum an verschiedenen Tageszeiten eine manchmal mystische Atmosphäre verleihen. Das große Auferstehungsfenster im Hauptschiffgiebel zeugt in den Ostertagen auch nachts nach draußen leuchtend von der frohen Botschaft der Auferstehung. Der Wandbehang, auch von Trude Dinnendahl, an der Altarrückwand zeigt das apokalytische Lamm, in der Fastenzeit wird er zum Hungertusch mit den Leidenswerkzeugen. Die niedrige Andachtskapelle mit Tabernakel (von Ludwig Dinnendahl) und Marien-Ikone und Kreuzweg (Meta Driewer) ist gleichzeitig Bindeglied zu den Pfarrgebäuden.

St. Lukas ist die jüngste und heute zahlenmäßig kleinste Gemeinde der Katholischen Kirche Derendorf Pempelfort.


Karl Heinz Men

Diakon i. R.

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