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Mitarbeiterinnen des Pastoralbüros
Pastoralbüro

Katholische Kirchengemeinde
Heilige Dreifaltigkeit
Barbarastraße 9
40476 Düsseldorf
Fon 0211 / 946848 0
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Montag - Freitag       09.00 - 12.00 Uhr

Montag - Mittwoch   15.00 - 17.00 Uhr

Donnerstag              17.00 - 20.00 Uhr

Samstag                   10.00 - 12.00 Uhr

 

In den Schulferien ist das Pastoralbüro donnerstags nachmittags und samstags geschlossen.

Veranstaltungen

Gottesdienste

16:00 Hl. Messe

: Kapelle Edmund-Hilvert-Haus

Samstag, 29. April 2017
14:00 Trauung
18:00 Sonntagvorabendmesse

: Kapelle Marien Hospital

Sonntag, 30. April 2017
08:30 Hl. Messe

: Kapelle St. Vinzenz-Krankenhaus

Kirche Sankt Adolfus

Kaiserswerther Straße 60
40477 Düsseldorf

 

Der Architekt Caspar Pickel wurde 1898 von Pfarrer Saedler mit dem Entwurf zum Bau der Kirche beauftragt. Da für die Ausführung des ganzen Planes die Geldmittel fehlten, kam nur der Mittelteil von der jetzigen Orgelbrüstung bis zur Vierung - also ohne Türme, Querschiff und Chor - zur Ausführung. Dechant Kribben nahm am 01.März 1903 die Einsegnung vor. Am 01.11.1904 wurde der neue Rektoratsbezirk zur selbständigen Pfarrei erhoben. Mit dem weiteren Ausbau der Kirche wurde 1912 begonnen. Querschiff, Vierung, Chorschiff und Vierung wurden in Angriff genommen, im Sommer 1913 die beiden Haupttürme. In der Weihnachtsnacht 1913 wurde das erste Messopfer in der vollendeten Kirche gefeiert. Die Konsekration erfolgte am 24.Oktober 1914.

Bei dem Großangriff am 12. Juni 1943 in der Nacht von Freitag auf Samstag vor Pfingsten wurde die Kirche von 5 Brandbomben getroffen. Durch einen erneuten Angriff am 02. November 1944 wurde das Gotteshaus völlig zerstört und war eines der am schwersten beschädigten Kirchen in Düsseldorf. Der im Jahre 1929 errichtete Hochaltar mit seinem mächtigen Christuskreuz, umringt mit den Statuen der Apostelschar, wurde ebenfalls völlig zerstört.

 

Am Christkönigstag, dem 11. November 1945 wurde eine Baracke als Notkirche benediziert und ihrem Zweck übergeben. Der Wiederaufbau der Kirche begann 1947. Fragmente der Kirchenfenster aus der Vorkriegszeit hat man später im Dachbodenbereich eingebaut. Ebenfalls- 1947erhielt die Gemeinde die 5 Glocken zurück, die als Rüstungsmaterial 1942 von der NS-Regierung beschlagnahmt und abmontiert wurden. Ostern 1949 erklang wieder das sechsstimmige Geläute.

 

In der Weihnachtsnacht 1949 konnte im ersten fertiggestellten Teil das erste Messopfer gefeiert werden. Am Vorabend des Passionssonntages, am 10. März 1951, wurde die fertiggestellte Kirche eingeweiht. Die Firma Seifert in Kevelaer wurde nach dem Krieg mit dem Bau einer neuen Orgel beauftragt. Domorganist Prof. Zimmermann in Köln entwarf die Disposition und übernahm die Fachberatung. Die Orgel, die 3 Manuale, 46 Register und 3000 Pfeifen hat, ist in der Klangschönheit und in der technischen Art ein Meisterwerk. Die Weihe der Orgel fand am 16.Juli 1952 statt.

 

Im Jahr 1975 wurden an den Fassaden, Dachkonstruktionen, Dacheindeckungen und Wasserabläufen der Kirche viele Gefahrenstellen erkennbar. Der rasante Wiederaufbau nach dem Kriege – so musste man feststellen - war weitgehend eine Notmaßnahme. Dies führte zu einer notwendigen zweiten Instandsetzungsphase. Die Renovierung im Innenbereich der Kirche wurde durch Maler- und Anstricharbeiten, sowie durch neue Beleuchtungskörper im Jahre 2005 zum Abschluss gebracht.

 

Weniges an Innenausstattung hat die Zerstörung durch Kriegseinwirkung überstanden. Erhalten blieben die Statue des hl. Josef von Professor Fr. Coubillier und die Judas Thaddäus Figur des Kölner Bildhauers Leven (1930 ). Das Christus – Mosaik über dem Hochaltar wurde von Richard Seewald entworfen und 1955 fertiggestellt. Dem Eindruck dieses Bildes, das die ganze Kirche beherrscht, kann sich keiner entziehen. Die Wolken fassen das Kreuz, die Gestalt Christi und den Altar. Triumph, Macht und Herrlichkeit strahlt dieses Bild des am Weltenende wiederkehrenden Christus aus.

Das Mosaik im Vorraum der Kirche ( 1956 ) zeigt schwebende Engel, die das unter Trümmern wiedergefundene Bild der Immerwährenden Hilfe zur Verehrung entgegenhalten. Symbole der Lauretanischen Litanei umranden die Nische.

Alle neuen Fenster des Wiederaufbaus wurden von Richard Seewald gestaltet. Die Chorfenster ( 1956 ) weisen auf das erste Kapitel des Buches Ezechiel hin, in dem der Prophet seine Berufungsvision erzählt. Jedes der vier Wesen in Menschengestalt hat vorn ein Menschengesicht, rechts ein Löwengesicht, links ein Stiergesicht und nach hinten ein Adlergesicht. Ihre Flügel sind nach oben weit ausgebreitet. Diese Wesen werden den vier Evangelisten zugeordnet. Räder, deren Felgen voll Augen sind, befinden sich neben diesen Wesen (Rundfenster).

 

In den Fenstern des Querschiffes ist der Bericht des zwölften Kapitels aus der Geheimen Offenbarung enthalten. „Eine Frau, mit der Sonne umkleidet, den Mond zu ihren Füßen und eine Krone von zwölf Sternen auf ihrem Haupte...“ (Bild Mitte). „Noch ein anderes Zeichen erschien m Himmel: Siehe ein großer feuerroter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und sieben Kronen auf seinen Köpfen...“ (Bild links). „Sie gebar ein männliches Kind, das alle Völker mit eisernem Zepter regieren soll.“ (Bild rechts). (Rundfenster) gegenüber: “Da erhob sich ein Kampf am Himmel. Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen...“


Die Fenster der Seitenschiffe ( 1956 ) zeigen den Bericht der Schöpfung. Wie früher die Bibelbilder, die des Lesen Unkundigen unterrichten sollten, so wollen auch uns die Fenster zur Betrachtung des Schöpfungswunders anregen. Die Fenster in der Taufkapelle zeigen: Das Blut vergießende Lamm, der aus den Flammen verjüngt aufsteigende Phönix und der mit seinem Blut die Jungen nährende Pelikan weisen auf die Wiedergeburt in der Taufe hin. Gegenüber sind Hinweise des Alten Testaments auf die Taufe: Die Gesetzestafel, das aus dem Felsen springende Wasser und die eherne Schlange.

Alle Darstellungen in unserer Kirche haben das einheitliche Thema: Gottes Heilsordnung und ihre Zerstörung durch den Menschen. Im Fenster des siebten Schöpfungstages sagt Gott : Alles ist gut und in Ordnung. Der Sündenfall ( Fenster im vorderen rechten Seitenschiff ) zerstört diese gottgewollte Ordnung.

Auch von Richard Seewald gestaltet sind die Fenster in der Marienkapelle. Sie zeigen die Verkündigung der Geburt Jesu durch den Erzengel Gabriel, die Geburt des Kindes und schließlich Maria unter dem Kreuz.

 

 

Die Kirchengemeinde Sankt Adolfus hat sich zum 1. Januar 2013 der Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit angeschlossen.